Bildende Kunst

Zillingtal

Der Filmemacher Georg Csarmann macht einen Kameraschwenk Richtung Heimat: Mit dem Projekt Zillingtal plant er eine persönliche und zugleich allgemein nachvollziehbare Auseinandersetzung mit Heimat, Erinnerung und Landschaft. Csarmann hat sich von dem amerikanischen Landschafts-Filmemacher James Benning inspirieren lassen. Bennings Filme zeigen meist einzelne minutenlange Einstellungen von amerikanischen Landschaften, Bauwerken oder Orten, diese Bildsprache wählt auch Csarmann für sein Vorhaben.

Die konsequent reduzierte meditative Bildsprache stellt eine bewusste künstlerische Entscheidung dar und verleiht dem Projekt eine klare filmische Haltung, die enge Verbindung von biografischer Erfahrung und filmischer Form verleiht dem Projekt eine hohe Authentizität. Zillingtal besitzt darüber hinaus ein deutliches regionales und kulturelles Vermittlungspotential. Csarmann: „Zillingtal betrachtet meinen burgenländischen Heimatort durch das Prisma einer minimalistisch konzipierten experimentellen Kurzfilm-Dokumentation. Dadurch möchte ich eine persönliche und gleichzeitig offene allgemeingültige Auseinandersetzung mit meinem Heimatort bieten, der stellvertretend als ein Aushängeschild des Burgenlands in Form eines Landschaftsfilms dienen soll.“

Für die Umsetzung des kurz Dokumentar-Films möchte der Filmemacher auf seine langjährige Vergangenheit als No-Budget-Filmemacher zurückgreifen, in der alle Aspekte des Filmschaffens immer wieder von ihm selbst übernommen werden

Die Burgenland-Stiftung Theodor Kery unterstützt dieses innovative Vorhaben.