Kultur
Wachsende Kunstwiese
Die von Talos Kedl 2010 angelegte Kunstwiese rund um das Kastell Markt Neuhodis verbindet Kunst und Natur zu einem offenen, poetischen Landschaftsraum. Die Wiese dient als lebendiger Außenraum, in dem Skulpturen, Naturformen und jahreszeitliche Veränderungen miteinander in Dialog treten. In den vergangenen 15 Jahren wurde der Skulpturenpark mehrfach erweitert und hat sich zu einem national wie international beachteten Kulturort entwickelt.
Kedl plant nun eine weitere Erweiterung der Kunstwiese, inklusive Ankauf neuer Großplastiken sowie notwendiger Ausbesserungsarbeiten an bestehenden Werken.
Zwei Generationen Bildhauerkunst sind hier zu erleben: Auf dem etwa drei Hektar großen Familienanwesen sind die bis zu vier Meter hohen Kupferplastiken von Talos Kedl zu sehen; die abstrakten, archaischen, asymmetrischen Formen der Kunstwerke sind eine Ergänzung des Skulpturenparks, den Talos‘ Vater, der Bildhauer Rudolf Kedl, in den 1970er Jahren errichtet hat. Hier dominieren florale, üppige Figuren aus Bronze und Stein und kommunizieren mit der Natur. Herzstück dieses Gesamtkunstwerks ist das Batthyany-Kastell aus dem 18. Jahrhundert, das die Künstlerfamilie 1967 erworben und zum Teil nach Plänen des Architekten Matthias Szauer umgebaut hat.
Das Projekt verfolgt das Ziel, niederschwelligen Zugang zu zeitgenössischer Kunst zu schaffen, neue Dialogräume zwischen Kunst, Natur und Publikum zu eröffnen, interdisziplinäre künstlerische Begegnungen zu fördern und die kulturelle wie touristische Attraktivität des Südburgenlandes langfristig zu stärken.
Die Burgenland-Stiftung Theodor Kery unterstützt das einzigartige Projekt.

